Wer regelmässig zum Laufen geht ist sportlich, soviel steht fest. Doch oft sieht man Läufern ihre sportlichen Qualitäten nicht an.
Wer also nur Joggen oder Running als Sport betreibt wird auf Waschbrettbauch und Knackpo und starke Arme verzichten müssen. Das Gefühl von Kopf bis Fuß den Körper zu trainieren täuscht ein wenig. Wir nehmen während des Sports die Bewegung wesentlich intensiver wahr, als sie in Wirklichkeit ist. Wenn man sich die Bewegungen eines Läufers mal genauer ansieht, z.B mittels eines Videos, kann man sehr schnell erkennen das der Oberkörper sich kaum Bewegt, die Arme des Sportlers bewegen sich nur leicht, nahezu passiv mit, diese Arm Bewegung dient lediglich dem halten des Gleichgewichts und der Entlastung des Rückens.
Als Beweiß dienen z.B. Marathonläufer, wenn man sich die Figur der Athleten mal näher betrachtet, sieht man eine: gut ausgeprägte Beinmuskulatur, sehr wenig Muskeln den Armen und einen kleinen Po.
Der Weg zur Traumfigur führt also nur über zusätzliches Trainieren der beim Laufen vernachlässigten Partien. Der Weg ins Fitness Studio ist sicherlich sinnvoll aber nicht unbedingt notwendig. Viele effektive Übungen lassen sich problemlos ins Lauftraining integrieren. Schaffe dir einen Trainingspfad, simple Übungen zum Lauftraining bahnen den Weg zur ausgeglichenen Figur. Klimmzüge, in verschiedenen Griffpositionen und Liegestütze sind nur eine kleine Auswahl, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und man kann wirklich viele " Hindernisse " in sein normales Lauftraining einbauen.
Auch Experten halten ein " nur Lauftraining " für Bedenklich. Jeder Mensch kommt mit kleinsten Skelettfehlern zur Welt, bei dem einen sind es die Beine, bei dem anderen der Rücken. Kleinste Fehlstellungen im Skelett führen bei so einer Belastungen langfristig zu schäden, und nach ein paar Jahren tut einem z.B. das Knie weh. Wer bereits Schmerzen beim oder nach dem Laufen hat, für den geht es hier weiter

