Wer regelmäßig Sport treibt, bleibt nicht nur fit und aktiv, sondern schützt zusätzlich auch sein Herz und Gefäße.
Cholesterin kommt vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Eiern und Meerestieren vor. Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut ist schädlich für Herz und Kreislauf. Um das auszugleichen, produziert der Körper das sogenannte "gute" Cholesterin oder auch HDL-Cholesterin. Dieses transportiert das Cholesterin vom Körpergewebe zur Leber hin, und verhindert so, das sich zu viel Cholesterin in die Wand der Blutgefäße eingelagert wird. Das "gute" Cholesterin kann so Ateriosklerose verhindern.
Sport hält doppelt fit
Wer regelmäßig Sport treibt, verbrennt nicht nur Kalorien und bleibt fit, sondern schützt auch Herz und Gefäße, da die Bewegung den Wert an „gutem Cholesterin“ steigert, so das Ergebnis einer japanischen Studie.
Zwei Stunden Sport pro Woche
Der japanische Forscher Dr. Satoru Kodama hat Studien der letzten 40 Jahre analysiert. Insgesamt wurden in den 25 Studien über 1400 Patienten untersucht und über ein halbes Jahr das sportliche Verhalten statistisch erfasst. Es zeigte sich, dass der HDL-Wert der Sportlerinnen 7% und der der Sportler 5% über dem Wert von Bewegungsfaulen lag. Allerdings mussten die Freizeitsportler mindestens zwei Stunden pro Woche trainieren und 900 Kalorien verbrennen, um das HDL-Niveau zu steigern.
Längere Trainingseinheiten
Da die Werte bei Teilnehmern, die weniger und dafür längere Trainings absolvierten, besser als bei Hobbysportlern mit vielen kurzen Übungszeiten waren. Satoru: "Das lässt vermuten, dass längere Trainingseinheiten besser sind, um den HDL-Wert zu steigern als mehrere kurze Einsätze."
Quelle: http://www.oe24.at/zeitung/gesund/article139379.ece
