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Die größten Sprinter

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Moderator: Plexus

Die größten Sprinter

Beitragvon Free Runner am 03.09.2008, 11:16

Die großen unter den Sprintern

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Armin Hary (Deutschland)


Der aus Frankfurt stammende Läufer sprintete nicht nur als erster Mensch weltweit die 100 Meter Distanz in 10 Sekunden sonder schaffte es auch in Rom die olympisches Gold zu holen, beides gelang dem Deutschen 1960.

Das meiste aufsehen erzeugte der Laufsportler mit seinen schnellen Starts, so das ihm bei seinen Sprintrekord ein Fehlstart angekreidet wurde und der Lauf wiederholt werden musste, Hary bestätigte den Weltrekord nochmals. Die Starts dieses Läufers wurden somit legendär, er selbst sah seinen Start Trick wohl simpler " ich habe gelernt, schnell auf volles Tempo zu kommen und die Geschwindigkeit zu halten". Seine Starttechnik war in der Tat einfach. Er erhob sich kurz vor dem Start, hielt noch kurz inne und sprintete in den Startschuss hinein.

Armin Hary konnte seine größten sportlichen Erfolge nicht lange auskosten, Probleme mit den Knie zwangen den Rekordmann dazu seine Karriere zu beenden.
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Beitragvon Free Runner am 11.09.2008, 12:49

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Jesse Owens (USA)


Der farbige Amerikaner prägte die Olympischen Spiele im Sommer 1963. Das Nazideutschland benutzte die Olympiade damals für eigene Zwecke und sah in Jesse Owens durch seine Hautfarbe als einen minderwertigen Menschen. Der Läufer antwortete mit Taten darauf was Gold über 100 und 200 Meter bedeutete. Nach seiner Sportkarriere wurde Owens durch politischen Einsatz zur Kultfigur in der farbigen Szene. 1970 wurde das Buch Blackthink von ihm verfasst das sehr beliebt war und ebenfalls Kultstatus genoss. Der finanzielle Erfolg und die Vermarktung seiner Person gelang niemals wirklich. Beispielsweise trat der Sprinter in Laufduellen gegen Hund, Pferd und Motorrad an um seinen Ruf als schnellster Mann der Welt zu nutzen.

Einer der größten Athleten, Carl Lewis sagte immer wieder das Jesse Owens "the biggest" Leichtathlet aller Zeiten sei.
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Re: Dir größten Sprinter

Beitragvon Free Runner am 20.09.2008, 08:35

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Ben Johnson (Canada)

Benjamin Sinclair Johnson so sein richtiger Name, stellt vermutlich den berühmtesten Doping Sünder. Trotzdem entwickelte sich der am 30. Dezember 1961 in Jamaika geborenen Sprinter zur laufenden Urgewalt. Durch die übermässig starken Beine (600Kg Beinpresse) konnte er beim Start regelrecht explodieren. Der Start gleichte eher dem Sprung eines Raubtieres als eines Menschen und so konnte er schon auf den ersten paar Metern einen guten Vorsprung für sich erarbeiten.

Besonders Populär waren die Sprint Duelle mit dem Amerikaner Carl Lewis. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles war Johnson noch unterlegen, was sich aber drastisch änderte. Bereits zwei Jahre danach bei den Goodwill Games in Moskau konnte er Lewis in einem echten Sprint Rennen schlagen.

Nach dem zweiten Dopingbeweis 1993 wurde Ben Johnson alles genommen, doch er steht noch heute als Olympia dritter in den Büchern.

Heute betreibt der große Sprinter von damals eine Firma die Sportkleidung vertreibt. Und bis heute gilt Ben Johnson als großer Läufer und berühmtester Dopingsünder.
Zuletzt geändert von Free Runner am 28.09.2008, 09:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die größten Sprinter

Beitragvon Free Runner am 28.09.2008, 09:00

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Linford Christie (England)


Der am 02 April 1960 in Saint Andrew (Jamaika) geborenen Laufsportler emigrierte im alter von 7 Jahren nach Großbritanien. Erst im alter von 19 Jahren begann Christie ernsthaft mit der Leichtathletikund landete so in der großen Ära des Sprints neben bekannten Namen wie Carl Lewis, Ben Johnson und Leroy Burrell.

Durch die vielen Emotionen die Christie auf die Bahn brachte und seine aufreizende Art waren die sportlichen Einsätze des Sprinters sehr unterhaltsam. Bei der Olympiade 1992 in Barcelona holte sich Linford Christie Gold über 100 Meter, bei der Leichtathletik WM 1993 in Stuttgart wurde er sogar Weltmeister. Er war der erste Mensch überhaupt der den Olympischen Titel den WM/EM Titel sowie den Commonwealth-Titel gleichzeitig besaß.

Das Jahr 1994 war für Christie weniger erfolgreich, 1996 bei der Olympiade in Atlanta wurde er wegen zwei Fehlstarts disqualifiziert. 1999 wurde bei ihm das verbotene Dopingmittel Nandrolon nachgewiesen.

Ungefähr zwei Jahre nachdem er seine Karriere beendet hatte schloss des als exzentrisch geltende Sportler ein Wette mit einem Freund ab. Christie behauptete 60 Meter in der Halle unter 6,6 Sekunden laufen zu können, und er schaffte es auch. Um das Ergebnis zu erreichen fasste Linford Christie nochmals tief in die Trickkiste, er lieferte prompt einen positiven Dopingbefund ab, der erlaubte Grenzwert war um das 100 fache überschritten.

Nach seiner Karriere begann der große Sprinter von einst als Trainer zu arbeiten.
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Re: Die größten Sprinter

Beitragvon Free Runner am 28.10.2008, 06:56

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THOMAS BURKE (USA)

Der erste 100 Meter Olympiasieger erblickte das Licht der Welt am 15.01.1875 in Boston und verstarb am 14.02.1929.

Thomas Burke schaffte als Student der Boston Universität die Teilnahme an der ersten Sommer Olympiade 1896 in Athen zu erreichen und er wurde der erste 100 m Olympiasieger. Burke war der erste Sprinter der den Tiefstart praktizierte, und der Erfolg gab ihm sicherlich recht, bereits beim dritten Ausscheidungsrennen am ersten Wettkampftag prägte er die Bestzeit über 100 Meter vor dem deutschen Fritz Hofmann mit einer Top Zeit von 11,8 Sekunden. Auch bei der zweiten Ausscheidung über 400 Meter ließ Thomas Burke die Glocken läuten und belegte ebenfalls Platz eins mit einer für damalige Verhältnisse sagenhaften Zeit von 58,4 Sekunden vor Charles Gmelin einem Briten. Alleine die Tatsache das ein Training nach heutigen Erkenntnissen damals unmöglich war, das Material wie etwa die Laufschuhe heute völlig unbrauchbar wären zeigt welche Leistung die Männer der ersten Stunde wirklich auf die Aschebahn brachten. Der Sprint hatte damals 40.000 angebliche Zuschauer, die damals noch so nahe an die Sportler herankamen das sich der eine oder andere davon behindert fühlte.

Thomas Burke ist nicht nur der erste Olympiasieger im 100 Meter Lauf, sondern er war auch der erste der den Beweis antrat gleichzeitig über verschiedene Distanzen erfolgreich teilnehmen zu können. Burke gewann 1896 auch den 400 Meter Sprint.

Schon vor der Olympiade hatte der Läufer einen Namen, bereits 1895 gewann er den AAU-Titel über 440 Yard. Nach den Spielen trainierte er längere Distanzen und gewann den ICAAAA Titel. Thomas Burke wurde nach seiner Sportkarriere Anwalt und schrieb nebenher Sportartikel für eine Zeitung aus Boston.
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