Der Mensch ist nicht dazu ausgelegt binnen kürzester Zeit von 0 auf 100 zu kommen. Um hohe oder maximal Leistung zu erreichen sollte unser Organismus durch das so genannte "warm-up" langsam auf die Belastung vorbereitet werden. Das Aufwärmtraining zeichnet sich durch relativ leichte oder langsam steigende Belastung der Muskulatur und des Herz-Kreislauf System aus. Dauer und Ausführung des optmalen aufwärmens hängt massgeblich von der Sportart und individuellen Gegebenheiten ab.
Als warm up Faustregel gilt:
Desto geringer die Trainingszeit/Wettkampfzeit und Belastungsitensität, desto ausführlicher und Belastungsintensiver darf das Aufwärmen ausfallen. Je länger die Dauer und je höher die Belastum beim Training/Wettkampf ist desto kürzer und weniger belastend sollte das Warm-up sein.
Vor einem echten Langstreckenlauf wird es nur eine sehr kurze, mit wenig Belastung ausgeführte Aufwärmphase geben. Vor einem Sprint beim Radfahren wird das Aufwärmphase entsprechend lange sein und auch Spitzen in der Belastungsintensität aufweisen.
Positive Auswirkungen des warm up
- Eine bessere duchblutung vor dem eigentlichen Sport (verbesserte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung)
Zunahme der Leistungsbereitschaft
Erwärmung der zu belastenden Muskulatur
Elastische und viskose Wiederstände nehmen ab
Steigerung der Enzymaktivität
Heraufsetzen des Muskeltonus
Viel Spass beim Trainieren

