Ein kurzer Aufenthalt im Gefrierschrank erhöht offenbar die Chancen für sportliche Höchstleistungen. Das fanden Sportwissenschaftler der Universitäten Dortmund und Münster heraus. Sie steckten mehr als 50 Hobby- und Spitzenathleten kurzfristig bei minus 120 Grad Celsius in eine Kältekammer.
Die Probanden brachte eine optimale körperliche Ausgangsverfassung, teilt die Universität Dortmund mit. Kontraproduktiv sei dagegen das «viel gepriesene Aufwärmen» vor dem Sport, das die körpereigene Wärmeproduktion noch verstärke.
Das Schwitzen kühle den Körper nicht genügend ab. Wird dagegen die Körperperipherie vor der Belastung extrem gekühlt, tritt der Prozess des Temperaturanstiegs später ein. Der Sportler spart Energie und verzeichnet bessere Leistungszuwächse.
Bei dem Experiment gingen die Probanden in einem Zeitraum von sechs Monaten mehrmals für zweieinhalb Minuten in ein 120 Grad kühles Polarium. Danach absolvierten sie jeweils anschließend einen Dauerlauf bei 90 Prozent der Maximalleistung.
Die sportliche Leistung verbesserte sich durch ein optimale Blutumverteilung sowie eine verbesserte Versorgung mit Sauerstoff erheblich. Nun soll untersucht werden, wie die Leistung durch Kühlwesten, Eisanwendung oder Kaltduschen verbessert werden kann.
Quelle:Krankenkassenratgeber
Erst gestern wurde im TV darüber berichtet....
