Die Sinne trainieren

Fakten zum Thema Fitness Sport - alles was sonst in keine oder jede Kategorie gleichzeitig passt. - Hilfe z.B. beim Ein oder Wiedereinstieg in den Sport.

Die Sinne trainieren

Beitragvon Plexus am 01.05.2009, 12:16

Unsere Warnehmung - Haut, Zunge, Nase und die Ohren leisten beachtliches, man muss nur mal darauf achten !

Wenn man die Hand vor Augen nicht mehr sieht sagt man es ist stockdunkel doch ...

Nein, wiederspricht Max, es ist nicht dunkel, unsere Räume sind nur ohne Licht - Der durch verbundenen Augen Blinde Max führt, es gibt nichts zu sehen aber umso mehr zu fühlen, tasten, riechen und schmecken.


Fühlen:

Barfuß am Sandstrand wandern, gerade im Urlaub kann man viele Menschen beobachten denen es offensichtlich ganz gut tut den warmen Sand an den Füßen und zwischen den Zehen zu spüren. Wir tasten und fühlen nahezu den ganzen Tag, das meiste wird jedoch völlig unbewusst verarbeitet. Die Flut der Informationen prasselt nur so herein, und gut funktionierende Filter in unserem Gehirn lassen nur einen geringen Teil durch.


Es kommt darauf die Zensur in unserem Kopf ganz bewusst auszuknipsen, die alltäglichen Berührungen können ganz bewusst aufgesaugt werden, so das sie nicht als "alltägliches" abgetan werden. Wie angenehm doch das warme Wasser bei der abendlichen Dusche ist, man spürt förmlich wie die Wasserperlen über unsere Haut ablaufen. Für diejenigen die mehr fühlen wollen eignen sich Handarbeiten wie Töpfern oder Gärtnern, solche Tätigkeiten sind optimale Fühltrainer und bieten tolle Sinneserlebnisse.

Hören:

Unser Gehör ist ständig irgendwelchen Aufgaben ausgesetzt, und kaum irgendwo ist es wirklich still. Das Brummen der Spülmaschine aus der Küche, oder das Rattern des Zuges aus der Umgebung. Wer die Alltagsgeräusche ganz bewusst wahr nimmt schärft seine Sinne. Sicherlich, die Sinneszellen im Ohr lassen sich nicht trainieren, dafür aber die Bereiche unseres Gehirns die diese Reize verarbeiten.

Alltagsgeräusche wie das Anlassen eine Automotors oder das Blubbern der Kaffeemaschine lassen sich ganz bewusst warnehmen, im nächsten Schritt kann versucht werden ähnliche Geräusche zu unterscheiden. Stammt das leise Brummen von einer Fliege oder einer Biene ?

Riechen:

Am Duft hängen Erinnerungen und Düfte lassen Vergangenes wieder aufleben. In der Gegenwart kann Duft für pures Vergnügen sorgen, darum kümmern sich tausende von Rezeptoren in den Nasenschleimhäuten. Die Zahl der Rezeptortypen ist bei allen Menschen gleich hoch, und wie gut wir riechen scheint eine Frage des Trainings zu sein.

Kleine Experimente im Alltag trainieren die Nase, versuchen Sie sich an zwei Gläsern mit verschiedenem Apfelsaft. Riechen SIe den Unterschied ? Gewürze jeder Art eignen sich besonders gut zum Trainieren unseres Schnüffelorgans.

Schmecken:


Wenn man eine Erkältung hat merkt man es sehr schnell, alles schmeckt fade. Das gleiche Essen, die selben Zutaten und trotzdem will das Gericht nicht richtig Schmecken. Geschmack ist eine Komplexe Sache und setzt sich aus verschiedensten Sinneseindrücken zusammen. neben den Grundgeschmacksrichtungen süß, sauer, bitter, salzig und unamig spielen auch Geruch, Aussehen und Beschaffenheit der Speise eine tragende Rolle. Wenn nur ein Bestandteil fehlt, wie bei der Erkältung der Geruch zerfällt auch der Geschmack.

Zum Training des Geschmacks eignen sich Obst und Gemüsesorten. Kaufen Sie doch mal eine andere Apfelsorte und probieren Sie wie die anders schmeckt. Wer beim Kochen auf die üblichen Gewürze verzichtet, sowie auf künstliche Aromen und Geschmacksverstärker verzichtet vermindert zwar zuerst die Gaumenfreude, doch später lassen sich die feinen Aromen umso mehr genießen.

Anregungen: Zeitschrift Hausarzt
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Plexus
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