Farbenfrohe Pflanzen mit kräftigem Duft und wohlschmeckendem Aroma ist der Beleg für viele sekundärer Pflanzenstoffe in unserem Salat, Obst, Gemüse und Nüsse.
Die talentierten Minihelfer finden sich vermehrt in der Schale von Obst und Gemüse. DIe Pflanze selbst benötigt die sekundären Pflanzenstoffe für ihr eigenes Überleben(Farbstoffe, Abwehr etc.), uns Menschen liefern sie einen natürlichen, biologischen Gesundheitsschutz. Das die kleinen Heiler positiv wirken ist mittlerweile wissenschaftlich Belegt, sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor Infektionen die durch Viren, Bakterien und Pilze entstehen können, möglicherweise schützen uns Salat & Co auch vor Krebs. Die sekundären-Pflanzenstoffe stärken Herz und Kreislauf und wirken sich äussest günstig auf den Blutzuckerspiegel aus. Die Arbeits- oder Wirkungsweise der Minihelfer aus unserer Ernährung steht noch nicht endgültig fest, belegt scheint allerdings zu sein das deren isolation und Verwendung in Kapseln oder Tabletten eine wesentlich schwächere bis gar keine Wirkung haben. Nur die komplexe Mischung dieser Stoffe wie sie auch in Pflanzen vorkommt hat die durchschlagende Wirkung.
Ernährungsexperten unterscheiden die sekundären Pflanzenstoffe nach den Eignschaften sortiert in sieben Gruppen: Carotinoide, Flavonoide, Glucosinolate, Phenolsäuren, Phytosterine, Phytoöstrogene und Sulfide. Angaben zum genauen Tagesbedarf, oder exakte Werte ab welcher Dosierung eine schützende Wirkung zu erwarten ist sind noch nicht gegeben. Eine Antwort auf die Frage ob eine zu hohe Dosierung dieser "Wundermittel" eine schädliche Wirkung nach sich zieht gibt es auch noch nicht. Wer sich an die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hält und ca. 600 Gramm Obst und Gemüse in mehreren Portionen über den Tag verteilt ist sollte auch seinen Bedarf an sekundären-Pflanzenstoffen gedeckt haben.
Bunt zu essen scheint doch eine der wichtigsten Punkte für die gesunde Ernährung zu sein.

